Victorine Müller, Galerie da Mihi, Bern

Victorine Müller

Performance, Malerei, Zeichnung, Video, Videoinstallationen, plastische Objekte und Skulptur.

*1961 in Grenchen, lebt und arbeitet in Zürich CH.

Ausstellungen bei da Mihi
2025 – Mondmahl, siehe unten
2024  – Victorine Müller
2023 – Art Salon Zürich 

2021 – kein Elefant im Raum mit Online-Performance auf Bio-Hof
2017 – Bin im Wald, komme später...
2017 – Performance an der Gerechtigkeitsgasse 40

2015 – The Vale

Presse
Berner Kulturagenda, 2024
Journal B, 2024
Journal B, 2021 - Sie haben Fyduz von Christoph Reichenau
Kunstbulletin, 2021 - kein Elefant im Raum von Alice Henkes
Berner Zeitung, 2017 - Rückzug in die Wälder von Stefanie Christ
Journal B, 2017 - Ein logischer Neubeginn von Christoph Reichenau
Kunstbulletin, Oktober 2015 - Victorine Müller - Zwitterwesen, bizarr, erschreckend und schön von Alice Henkes

Website Victorine Müller
SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz

Bild links:  

Victorine Müller, «Mondmahl», 2025, Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm

Victorine Müller – Mondmahl

21. November 2025 bis 3. Januar 2026 

Wir laden Sie herzlich zur Einzelausstellung von Victorine Müller ein. Unter dem poetischen Titel «Mondmahl» zeigt sie Malereien und Zeichnungen, die neue Facetten ihres künstlerischen Schaffens eröffnen. Bereits der Titel verheisst ein besonderes Erlebnis: ein nächtliches Zusammensein, ein Mahl mit dem Unbekannten, Einladung zur Verlangsamung – um Aufmerksamkeit dem im Augenblick Entstehenden zu schenken. Hier findet eine Verschiebung der Wahrnehmung statt, ein leises Umordnen von Gedanken und Empfindungen. 

Vernissage 

Freitag, 21. November 18.00 - 20.00 Uhr
Kurzeinführung um 18.30 Uhr 

 

Erster Advent in der Unteren Altstadt Bern 

Sonntag, 30. November, 11.00 - 17.00 Uhr 

Die Künstlerin ist anwesend: 11.00 - 16.00 Uhr 

 

Finissage und Neujahrsempfang 

Samstag, 3. Januar, 14.00 - 17.00 Uhr 

Die Künstlerin ist anwesend 

Seit 2021 wendet sich Victorine Müller intensiv der Malerei zu. Schon zuvor hatte sie ihre Performances mit Zeichnungen vorbereitet, aus denen eigenständige Werke hervorgingen. Wie Christoph Vögele, der ehemalige Direktor des Kunstmuseums Solothurn betont, war das Malerische – Farbe und Licht – immer schon ein zentrales Element ihres Schaffens. «Ihre Performances, deren Faszination und Wirkung zumeist aus der Ruhe und Stille eines nahezu bewegungslosen Agierens wächst, wirken wie ‹Bilder›». Die Malerei ist daher die ebenbürtige Schwester der Performance, denn auch im malerischen Werk umkreist sie die Themenfelder Nähe, Emotionen und die Würde der Kreatur.

In Victorine Müllers Bildwelten begegnen uns Menschen, Mischwesen, pflanzenartige Körper oder schlafende Gestalten. Sie flüchten nicht vor der Wirklichkeit, sondern verkörpern eine imaginierte, geordnete Welt jenseits des Rationalen. In dieser Welt wirken Intuition, Zärtlichkeit und Wandlungsfähigkeit. «Es geht um Sinn, nicht um Bedeutung», schrieb Neo Rauch – eine Aussage, die auch auf Victorines Werk zutrifft. Ihre Bilder suchen nicht das Narrativ, sondern die Anwesenheit, die tatsächliche physische oder geistige Existenz. Es geht um Sinnhaftigkeit jenseits des Narrativen.

Doch genau hier liegt die Schwierigkeit, über Sinn im Bereich der bildenden Künste zu schreiben. Denn Sprache neigt dazu, festzulegen, zu kategorisieren, zu definieren – und setzt das Werk damit einer Begriffsgewalt aus, die es deutlich einschränkt. Demgegenüber eröffnet sich in den visuellen Künsten Sinn, der in alle Richtungen weist: sinnlich, intellektuell, richtungsgebend, mäandrierend. Er entzieht sich eindeutiger Festlegungen, bleibt in Bewegung, keimt und entwischt, so flüchtig wie es die Luft-Skulpturen von Victorine Müller tun. Ihre Arbeiten provozieren Resonanz, schwappen über vor Sinn, der nicht auf rationale Erklärung Rücksicht nimmt oder auf reine Wahrnehmung reduzierbar bleibt. Solch lebendiger Sinn entfaltet sich im Zwischenreich von Geist und Materie, im Überschuss des Ästhetischen – wo das Unsagbare erfahrbar wird. 

 Auch in ihrer neuen Malerei setzt Müller dieses offene Feld fort: Die Figuren und Bildräume sind nicht auf Narrative oder Konzepte zu reduzieren, sondern entfalten ihre Präsenz im Widerhall mit den Betrachtenden. Hier tritt die Transzendenz des Sinnlichen in Erscheinung – eine Erfahrung, die sich jeder sprachlichen Fixierung entzieht und gerade darin ihre Kraft gewinnt.

Eine zentrale Arbeit, die titelgebend für die Ausstellung ist, entstand während einer Arbeitswoche mit Kolleginnen. Victorine Müller hatte sich für diese Zeit vorgenommen, mit dem Credo zu arbeiten, «wo ich bin, entsteht etwas, weil ich da bin». Auf diese Weise tauchte in einem Setting der stillen Nachbarschaft – beim Frühstück nebeneinandersitzend und ohne Worte – die Idee zu einer Tafel auf, an der Figuren zueinander finden. Das grossformatige Werk zeigt neun Figuren, die sich in einer geheimnisvollen Landschaft um einen grossen, mond-weissen Tisch versammeln und die Kraft des Seins erleben.

Das Werk «Celle qui danse avec la licorne» verweist auf die bekannte Tapisserie «La dame à la licorne» im Musée de Cluny in Paris. Bereits vor vierzig Jahren hatte Müller eine Einhorn-Marionette geschaffen – nun integriert sie die Kreatur erstmals in ihre Malerei. Das Einhorn wird zum poetischen Echo von Mythos, Weiblichkeit und Natur. 

Ein ebenfalls neues Werk «Ohne Titel» erscheint wie eine zeitgenössische Fortsetzung der Renaissance-Skizzenkultur: ein offener, fragmentarischer Prozess, der den Übergang von Sichtbarem zu Imaginärem thematisiert. Eine menschliche Figur, schlafend und gleitend, ist umgeben von fantastischen Wesen, Tieren mit überformten oder imaginären Körperteilen. Alles ist in Bewegung oder in Transformation begriffen. Das Mit- und Zueinander erinnert an einen Schwebezustand zwischen wissenschaftlicher Zeichnung, Mythologie und Traum. In der Verbindung von luftiger Zeichnung, lasierender Malerei und prägnanten Farbakzenten herrscht eine feine Balance zwischen Flüchtigkeit und Verdichtung, durchbrochen von leuchtenden, fast surrealen Farbinseln. Die Atmosphäre ist geprägt von einer poetischen Schwebe zwischen Sichtbarkeit und Ahnung, zwischen Erinnerung und Vision. Neuartig wirkt insbesondere das Hybride: das Festhalten des Realen mit Hilfe der klassischen Skizze trifft auf die Traumrealität der Imagination. Müller transformiert Existenzen diesseits und jenseits von Erfahrung. 

Formal bewegt sich die Künstlerin zwischen Maltraditionen und persönlicher Ikonografie. Ihre Farbwelten sind weich, vielfach in Blau-, Violett- und Ockertönen gehalten; die Körper wirken plastisch, die Räume bleiben angedeutet. Sie sorgt für visuelle Erlebnisse, wenn jedes Bild ein inneres Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz, Verletzlichkeit und Stärke sucht. 

Victorine Müller (*1961, lebt und arbeitet in Zürich und Grenchen) erlangte internationale Anerkennung mit ihren poetischen Performances. Legendär ist ihr Werk «Timeline», ein überlebensgrosser, transparenter Elefant, in dessen Bauch sie seit 2005 in Museen und auf Biennalen weltweit performt. Mit dieser Arbeit gewann sie 2019 an der Karachi Biennale den Performance Art Prize. Ihre Performance-Kunst kreist stets um Zeit, Stille, Präsenz, um das Innehalten und Verweilen – das Feine stark zu machen, ihm eine Bühne zu geben. 

Text: Barbara Marbot und Hans Ryser, im Oktober 2025 

Öffnungszeiten: 
Donnerstag / Freitag, 14.00 - 19.00 Uhr, Samstag 11.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung 

Victorine Müller

Abendbrise, 2025, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm


Victorine Müller (*1961, Grenchen) ist eine Schweizer Künstlerin, deren Werk Performance, Objekte, Malerei, Zeichnung und Video umfasst. Bekannt durch ihre eindrucksvollen Performances in überlebensgrossen, transparenten Objekten, erforscht sie die Grenzen zwischen Körper, Raum und Imagination. Sie wurde von Institutionen in Wien, Paris, Karatschi , Kapstadt, Rom, Berlin,  Seoul, Berlin, Mannheim, Stockholm usw. eingeladen, um ihre Performances und Kunst einem grossen Publikum zu zeigen.

Seit einigen Jahren widmet sie sich verstärkt der Malerei, in der die Würde der Kreatur, Zugewandtheit und Zärtlichkeit zentral sind. 

vergangene Ausstellung

Victorine Müller 

8. März bis 20. April 2024

Die international bekannte Performance-Künstlerin zeigt erstmals ihr malerisches Werk in einer umfassenden Einzelausstellung.

Victorine Müller, F+F-Absolventin, entdeckte an der Zürcher Kunstschule ihre Leidenschaft für Performance. Mit ikonischen Body-Extensions wurde sie eine weltbekannte Künstlerin, performte mit dem Timeline Elefanten rund um die Welt und gewann zahlreiche Preise. Parallel vertiefte sie ihre Malkunst, reiste zur Weiterbildung regelmässig nach Irland und Deutschland. 

Die Galerie da Mihi in Bern feiert nun ihr Coming-out als Malerin. Die Werke auf Leinwand sind sofort und ohne jeden Zweifel als typisch Victorine’s zu erkennen. Ihre unvergleichlichen Mischwesen aus Mensch, Tier- und Pflanzenkörpern finden auch in ihrer Malerei Platz. Von einzelnen Figuren über Gruppenbilder bis zu surrealistischen Kompositionen entstehen lyrische Malereien mit inhaltlichem Tiefgang. 

Victorine Müller

8. März bis 20. April 2024

Victorine Müller 
No 2
«Abenddämmerung»
2024
Acryl auf Leinwand
120 x 60 cm

Victorine Müller 
No 20
«Mondlicht»
2022
Acryl auf Leinwand
120 x 160 cm

Victorine Müller 
No 22
«Stete Begleiter»
2022/2023
Acryl auf Leinwand
120 x 160 cm

Victorine Müller 
No 24
«Bis zum Erwachen»
2023
Acryl auf Leinwand
120 x 160 cm

Victorine Müller 
No 47
«Die Wächterin»
2023
Acryl auf Leinwand
100 x 70 cm

Victorine Müller 
No 25
«Die weisse Füchsin»
2023
Acryl auf Leinwand
70 x 90 cm

Victorine Müller 
No 30
«Maremonti»
2023
Acryl auf Leinwand
100 x 70 cm

Victorine Müller 
No 35
«Fühler»
2022
Acryl auf Leinwand
100 x 70 cm

Text von Dr. Christoph Vögele 2024

Seit 2021 wendet sich Victorine Müller intensiv der Malerei zu, die sie nun erst­mals ausstellt. Das Malerische von Farbe und Licht hat jedoch schon immer ihr Schaffen bestimmt, auch die seit Jahrzehnten präsentierten Performances, mit denen sie sich einen internationalen Ruf erworben hat. Ihre Auftritte leben wesentlich von der Beleuchtung und den farbigen Kostümen. Kürzlich hat Victorine Müller auch für die skulpturalen Hüllen, in denen sie ihre Auftritte vollzieht, zum ersten Mal farbige Kunststoffe gewählt. Ihre Performances, deren Faszination und Wirkung zumeist aus der Ruhe und Stille eines nahezu bewe­gungslosen Agierens wächst, wirken wie «Bilder». 

Mit der künstlerischen Aus­drucksform der Performance hat die Künstlerin nur am Anfang Ablauf und Erzählung verbunden, schon bald waren ihr Dauer und Präsenz wichtiger. 

Über viele Jahre hat Victorine Müller nach Ausdrucksformen gesucht, die neben ihrer Performancekunst bestehen und diese ergänzen könnten. Mit Farbstift­zeichnungen hat sie vorerst ihre Performances vorbereitet. Daraus haben sich selbstständige Blätter entwickelt, die dem märchenhaften Wesen ihrer Instal-lationen entsprachen. Bis heute ist die Künstlerin dieser surreal-traumhaf­ten Welt verbunden geblieben. Und auch die neuesten Gemälde verraten sogleich den spezifischen Ausdruck der Künstlerin. Zum PDF und den ganzen Text lesen.

Gedanken zur Ausstellung «Victorine Müller» 2024

Kurzeinführung anlässlich der Vernissage

Seit einem Jahrzehnt spielen Malerei und Zeichnung eine bedeutende Rolle im Werk von Victorine Müller. Selbstverständlich hat sie auch vorher ihre Entwürfe für die Performances gezeichnet. 

Während ihrer Reisen auf die Kanarischen Inseln, in die Wüste Gobi, nach Korea, Südafrika, aber auch in den Jura und besonders in der Abgeschiedenheit von Göschenen, sind Landschaftserlebnisse ein fester Bestandteil ihres Alltags: Und während Victorine Müller ihre Umgebung betrachtet und skizziert, tauchen sie auf – beseelte Wesen entsprungen ihrer eigenen Erlebniswelt. Frech und wie selbstverständlich beleben sie die Landschaft wie in einer Sagenwelt. 

Ähnliche Phänomene hat der Urner Arzt und Ethnograf Eduard Renner in seinem 1941 erschienenen volkskundlichen Buch «Goldener Ring über Uri» gesammelt. Er hat Sagen und Bräuche der Bergbauern und Alphirtinnen mittels unterschiedlicher Weltbilder beschrieben, einerseits mit einem magischen und andererseits mit einem animistischen Weltbild. In Anlehnung an solche ursprünglichen Weltbilder erforscht auch Müller eine Sphäre in der Natur, die über die sichtbare Wirklichkeit der geologischen und atmosphärischen Formen hinausweist. Diese «ephemeren» Wesen scheinen ebenso Teil der Natur wie Teil ihrer eigenen künstlerischen Wirklichkeit zu sein, sie sieht sie aus der Natur entstehen und bindet sie in ihren Werken.

Eduard Renner analysierte Naturerscheinungen anhand überlieferter Urner Sagengeschichten. Die Bergbevölkerung war immer bedroht von der Unbeständigkeit und Wandelbarkeit der Dinge, Lawinen, Erdrutsche und Stürme. Renner nannte diese Unbeständigkeit das «Es», nicht das persönliche «Es» der Psychoanalyse, sondern «das ‹Es› als Summe des Unmenschlichen, Aussermenschlichen, Namen- und Gestaltlosen, welches in dem Moment Macht über den Menschen erhält, wenn er frevelt, das heisst, wenn er Brauch und Herkommen verletzt»[1] 


[1] Prof. Dr. Jakob Wyrsch, «Erinnerung an Eduard Renner», in: Neue Schweizer Rundschau, Band 22, Heft 5, 1954-1955, S. 262 LInk 

Für Müller ist es die künstlerische Suche nach dem Unsichtbaren, nach einem unbestimmten «Es». Die Künstlerin übersetzt es ins Schweizer Deutsche «Äs» und ergänzt, «Äs» ist eine Kraft.

In ihren Performances spiegelt sich die Landschaft in der semi-transparenten PVC-Folie ihrer «Body-Extensions». Diese gebogenen und fliessenden Landschaften in Verbindung mit Körper und Licht waren schon immer Teil ihrer künstlerischen Arbeit. Sie werden von den Zuschauenden als Spiegel menschlicher Empfindungen gesehen, erlebt und interpretiert. Ihr tiefstes Anliegen ist es, feinen Gefühlen eine Stimme zu geben und das Zarte sowie Zärtliche in seiner Verletzbarkeit und Stärke erfahrbar zu machen.

Immer mehr Raum gibt sie auch in der Malerei dem dichten Spektrum der Gefühle, Empfindungen und Wahrnehmungen, der Bildraum manifestiert sich als eine von fiktiven Wesen bevölkerte Landschaft. Diese Wesen stehen symbolisch für Ahnungen, Sehnsüchte, unbewusstes Wissen und Verdrängung sowie für menschliche Wesenszüge und Abgründe. In ihren neuen Bildern wird das Ringen um die Darstellbarkeit dieser ephemer-surrealen Wesen deutlich sichtbar. 

Doch Victorine Müllers Kunst hat im wahrsten Sinne des Wortes immer Hand und Fuss und so verwundert es nicht, dass sie zurückgreift auf den Artikel 120, einer Besonderheit der Schweizerischen Bundesverfassung: Gemäss des Artikels verlangt sie, im Umgang mit Tieren, Pflanzen und anderen Organismen der «Würde der Kreatur» Rechnung zu tragen. Diesen Grundsatz von der Würde aller natürlichen Kreaturen, zu denen sie auch die Pflanzen zählt, im Zusammenleben mit dem Menschen zu achten, beschreibt sie als wertvolles Gut.

Der Prozess des stetigen Wandels und der Transformation in der Natur weckt ihre Aufmerksamkeit für das noch nicht Definierte, das im Werden Befindliche, jenes alle Möglichkeiten in sich Tragende. Nicht mehr, aber auch nicht weniger möchte sie in ihren Werken sichtbar machen.


Februar 2024, 

Sibylle Omlin, Barbara Marbot und Hans Ryser

Einblicke in die Ausstellung 2024

Victorine Müller, Raum 1,  von der Performance zur Malerei, Galerie da Mihi, Bern
Victorine Müller, Raum 2,  von der Performance zur Malerei, Galerie da Mihi, Bern
Victorine Müller, Raum 3,  von der Performance zur Malerei, Galerie da Mihi, Bern
Victorine Müller, Kabinett rechts,  von der Performance zur Malerei, Galerie da Mihi, Bern
Victorine Müller, Kabinett weiss,  von der Performance zur Malerei, Galerie da Mihi, Bern
Victorine Müller, Kabinett weiss,  Zeichnung, Galerie da Mihi, Bern

Einblicke Ausstellung und Performances 2021 und früher

 

2021 – «kein Elefant im Raum» mit Online-Performance auf Bio-Hof 

 

Bild links:  

Online-Performance, 31. Januar, 2021
YouTube live 26 min.
(Foto von David Aebi) 

Victorine MüVictorine Müller – Luftwesen an Land, 2021

Victorine Müller – kein Elefant im Raum

15. Januar bis 13. Februar 2021 

Victorine Müller, Timeline, Performance

Barbara Marbot führt durch die Ausstellung. Dauer 5:50 Min.
Blicken Sie virtuell mit oder ohne VR-Brille in die Ausstellung
Hier klicken und das 360° Video anschauen   

Einladungskarte
Text zur Ausstellung
Beitrag im Kunstbulletin von Alice Henkes
Newsletter Januar 2021

Mit der dritten Ausstellung von Victorine Müller rücken wir ihren künstlerischen Fokus mehr denn je ins Zentrum. Es geht ihr stets um Zeit und Stille, um das Anhalten und Verweilen in der Zeit, sowie darum, das Feine stark zu machen, ihm eine Bühne zu geben. Internationale Anerkennung erlangte sie mit ihren poetischen Performances. Im Jahre 2005 schuf sie beispielsweise aus transparentem PVC einen Elefanten, in welchem sie, in dessen Bauch sitzend, weltweit in Museen und an Biennalen performte. Mit dieser Performance namens «Timeline» gewann sie an der Karatschi Biennale 2019 den Performance Art Price. Wir sind fasziniert von der Einzigartigkeit ihrer Sprache, die sie während der Corona-Pandemie zwischen Göschenen, Berlin und Zürich mit einem klaren Blick auf feine gesellschaftliche Veränderungen substanziell weiterentwickelt hat. 

Wir danken herzlich für die freundliche Unterstützung der Stiftung HMSL

Victorine Müller – Luftwesen an Land

 Online-Performance auf dem Bio-Hof in Illiswil bei Bern, 31. Januar 2021 
Dauer 26 min.

Victorine Müller – Luftwesen an Land

Online-Überraschungs-Performance auf einem Bio-Hof in Illiswil, Bern
31. Januar 2021, 17.15 - 18.15 Uhr

Sie sind herzlich eingeladen, via Online-Kanäle dabei zu sein.
Live Youtube
Instagram: victorine_mueller oder URL
Zoom (auf Anmeldung bis spätestens 30. Jan. 13.00 Uhr)

Hotline
Sonntag, ab 16.30 Uhr und während der Performance
Tel. 031 332 11 90 oder [email protected]

Programm
17.15 Uhr Begrüssung und Einführung
17.25 Uhr Start der Performance, Dauer ca. 30 Min.
(15 Min. später infolge prognostizierter Abendsonne)
Im Anschluss: Online-Ausklang

Presse
Beitrag im Journal B von Christoph Reichenau

Text zur Online-Veranstaltung
PDF

Performance Victorine Müller, 21. Oktober 2027 vor der Galerie da Mihi

Victorine Müller, Foto von David Aebi
Victorine Müller, Foto von David Aebi
Victorine Müller, Foto von David Aebi

Ausstellungen und Performances 2017 und früher

Victorine Müller, Foto von David Aebi
Victorine Müller, Foto von David Aebi
Victorine Müller the Vale